Kunstrad Regeln
 
Disziplinen:
a) Einer-Kunstradfahren c) Vierer-Kunstradfahren
b) Zweier-Kunstradfahren d) Sechser-Kunstradfahren
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e) Vierer-Einradfahren f) Sechser-Einradfahren

Das " Spielfeld " der Kunstradfahrer - die Fahrfläche - ist bei internationalen Wettbewerben 14 Meter lang und 11 Meter breit.

Die Vortragsdauer für alle Disziplinen beträgt maximal 5 Minuten. In dieser Zeit müssen der Altersklassen Elite und Junioren in Einer-Kunstradfahren max.30 Übungen ausführen und Zweier-Kunstradfahren max.25 Übungen ausfahren (hiervon mindestens 8, jedoch maximal 15 Übungen auf einem Rad).

Alterklassen Schüler in Einer-Kunstradfahren max.25 Übungen ausführen und Zweier-Kunstradfahren max.20 Übungen ausfahren (hiervon mindestens 4, jedoch maximal 12 Übungen auf einem Rad).

Als kleine Einteilungshilfe für den Fahrer/in ertönt alle 60 Sekunden ein Signal.

Das Programm ist eine Kür. Die Kür wird von den Aktiven selbst zusammengestellt. Der Athlet oder die Athletin wählen dabei aus einem international genormten Repertoire von etwa 120 Übungen aus. Die Begleitmusik ist frei wählbar. Jede Übung hat eine bestimmte Wertungsziffer, die ihrer Schwierigkeitsstufe entspricht. Die Summe der Wertungsziffern der ausgesuchten 30 Elemente ergibt die "Schwierigkeitspunkte" der Kür, die beim Wertungsgericht eingereicht werden.

Die Gesamtpunktzahl errechnet sich aus der Addition der einzelnen Punktwerte

BEISPIEL: Schwierigkeits-Punkte 61,60

Bewertet werden - wie beim Eiskunstlaufen - Schwierigkeit (Inhalt) und Ausführung einer Kür.

Punktabzüge bei der Schwierigkeit gibt es unter anderem:

• wenn bei einer Figur nicht die vollständige Wegstrecke in Form einer einfachen Runde (eines kompletten Kreises) oder einer "Acht" (einer sogenannten Wechselrunde) zurückgelegt wurde

• wenn eine Figur (z.B. ein Handstand) abgebrochen oder gar ganz ausgelassen wurde

• wenn die festgelegte Zeit von 6 Minuten überschritten wurde

Punktabzüge bei der Ausführung erfolgen unter anderem:

• bei "nicht flüssiger" Fahrweise

• bei schlechter Haltung

• beim Überfahren der Flächenbegrenzung

• beim Berühren des Bodens mit den Füßen oder gar Stürze

Die Gesamtpunktzahl errechnet sich aus der Addition der einzelnen Punktwerte. Bei taktischer Erweiterung der Übung muss die entsprechende Aufwertung zu dem einzelnen Punktwert addiert werden. Die Gesamtabwertung errechnet sich aus der Abwertung der Schwierigkeit und der Abwertung der Ausführung. Die Gesamtabwertung subtrahiert von der Gesamtpunktzahl ergibt das Einzelergebnis.